Projekte der Stadt Bad Neustadt

Unsere Projekte stehen für stetige Weiterentwicklung -  von baulichen Vorhaben bis hin sozial und ökologisch wirksamen Aktionen ist Bad Neustadt vielfältig aufgestellt.

 

Ansprechpartner

Frau Nadine Menz
09771 9106-800
nadine.menz(at)bad-neustadt.de

Integriertes Mobilitätskonzept (IMK)

  • Erstellung eines Integrierten Mobilitätskonzepts von 2022 bis 2024  
    • Gemeinsam mit dem Planungsbüro R+T Verkehrsplanung wurde ein entsprechendes Konzept inklusive Maßnahmenkatalog für das gesamte Stadtgebiet erarbeitet
    • Der Abschlussbericht wurde im Mai 2024 vom Stadtrat beschlossen. Hier finden Sie den gesamten Abschlussbericht und die dazugehörigen Pläne. (Abschlussbericht IMK  + Pläne zum Konzept)


Verkehrsversuch

  • Auf Wunsch des Stadtrates wurde im Jahr 2025 ein Verkehrsversuch in der Innenstadt von Bad Neustadt a. d. Saale initiiert. Getestet wurden folgende Verkehrsszenarien:
    • Verkehrsberuhigter Bereich in der gesamten Altstadt
    • Einbahnstraßenregelung in der Spörleinstraße inkl. Schaffung von 16 Kurzzeitparkplätzen in der Innenstadt
    • Öffnung der Hohnstraße als Einbahnstraße

Im Versuchszeitraum Mai bis Oktober 2025 wurden parallel eine Bürgerbefragung und eine Befragung der Gewerbetreibenden der Innenstadt durchgeführt. Ebenso wurden die Verkehrsströme in der Innenstadt gemessen. Die Ergebnisse wurden Anfang 2026 im Stadtrat vorgestellt: Ergebnisse Verkehrsversuch Innenstadt 2025


Weiterführende Innenstadtentwicklung auf Basis des Integrierten Mobilitätskonzepts sowie des Verkehrsversuchs:

Im April 2026 hat der Stadtrat weiterführende Maßnahmen für die weitere Innenstadtentwicklung innerhalb der verschiedenen Handlungsfelder beschlossen:

  • Erarbeitung eines abgestimmten Umsetzungskonzept über städtebauliche Rahmenbedingungen, eine sichere Führung aller Verkehrsteilnehmenden sowie die Anforderungen des Liefer- und Veranstaltungsbetriebes, mit besonderer Beachtung der Aspekte Beschattung, Bespielung, Entsiegelung
  • Umsetzung einer Tempo 20 km/h-Zone (bisher Tempo 30 km/h) mit Erhaltung der bestehenden verkehrsberuhigten Zonen
  • Entwicklung eines einheitlichen Parkraumgebührenkonzepts mit Fokus auf die Parkgarage Altstadt
  • Prüfung einer Einbahnstraßenregelung für die Spörleinstraße ab Ecke Wiengasse  
  • Neuordnung der Verkehrsführung in der Hohnstraße als Einbahnstraße Richtung Hohntor nach Prüfung der umsetzbaren Geschwindigkeit  

Im Juli 2026 wurden weitere Schritte zur Innenstadtentwicklung beschlossen:

  • Aufnahme der Planungen für die Umgestaltung von Marktplatz, Hohnstraße, Spörleinstraße, Am Zollberg, Zwiebelgasse und Teilen der Roßmarktstraße auf Basis der erforderlichen Anpassungen aus dem Verkehrskonzept Innenstadt sowie der Ziele der verschiedenen Stadtentwicklungskonzepte zur Aufwertung des öffentlichen Bereichs
    • Berücksichtigung der Themen Begrünung, Klimaanpassung und Verbesserung der Aufenthaltsqualität für alle Nutzergruppen im Fokus  
    • Prüfung der Fördermöglichkeiten durch Verwaltung sowie Vorbereitung eines ganzheitlichen städtebaulichen und freiraumplanerischen Konzepts
    • Planungswettbewerb unter Einbezug der Bürgerinnen und Bürger sowie des Stadtrats vorgesehen
    • Umsetzung der Einbahnstraßenregelung in der Spörleinstraße ab Ecke Weingasse ab dem 01.01.2027 mit Änderung der NESSI-Linienführung   
    • Einrichtung von Kurzzeitparkplätzen entlang der Spörleinstraße im zulässigen Umfang der geltenden verkehrsrechtlichen Bestimmungen ab 2027
    • Einrichtung von zwei weiteren Kurzzeitparkplätzen im Bereich der Kirchpforte ab 01.08.2026
    • Öffnung der Hohnstraße als Einbahnstraße Richtung Hohntor mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h für den Kfz-Verkehr

Ansprechpartner

Frau Nadine Menz
09771 9106-800
nadine.menz(at)bad-neustadt.de

 

Kreative Zentren

Die Stadt Bad Neustadt a. d. Saale wurde als eine von drei Modellkommunen im Innovationsprogramm "Kreative Zentren" des Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie ausgewählt. 

 

Projektablauf

Der besondere Fokus des Innovationsprogramms „Kreative Zentren“ liegt auf der Kultur- und Kreativwirtschaft. Diese Branche deckt verschiedene Daseinsgrundfunktionen ab (z. B. „Arbeiten“, „Sich bilden“, „Sich erholen“, „In Gemeinschaft leben“) und leistet deshalb einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung der Versorgungsaufgaben Zentraler Orte. Zugleich hatte die Branche unter den Corona-Maßnahmen besonders zu leiden und erlebt mit der schrittweisen Aufhebung der Einschränkungen erst langsam wieder ein „Aufblühen“. Bis Mai 2023 erarbeitet das Stadtplanungsbüro Stadt + Handel Entwicklungsziele und Modellprojekte für die Bad Neustädter Innenstadt.

Im Rahmen des Innovationsprogramms wird jeder Modellkommune für sechs Monate ein Gutachterbüro zur Seite gestellt, das diese bei der Erarbeitung eines eigenständigen kommunalen Entwicklungskonzeptes unterstützt. Das StMWi hat mitgeteilt, dass der Stadt Bad Neustadt a. d. Saale das Büro Stadt + Handel Beckmann und Föhrer Stadtplaner GmbH aus Dortmund zugewiesen wurde. Parallel dazu wird ein Marketingbüro die Erarbeitung der Entwicklungskonzepte begleiten und die ersten Umsetzungsschritte ausgewählter Modellprojekte multimedial dokumentieren und kommunizieren. Mit diesem Vorgehen sollen andere Kommunen in Bayern dazu inspiriert werden, selbst Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. 

Startschuss für das Projekt war am 09.01.2023 mit einer Bestandsanalyse. Diese soll bis Ende März 2023 abgeschlossen sein, sodass im Frühjahr mit der Ausarbeitung der Projektsteckbriefe begonnen werden kann. Mit Unterstützung von Akteuren aus dem Bereich Kultur- und Kreativwirtschaft, Stadtmarketing und Quartiersmanagement wird es in verschiedenen Veranstaltungen Ideenfindungen geben.  

Der Einbindung der Akteur:innen vor Ort wird während des Erarbeitungsprozesses eine besondere Bedeutung beigemessen. Daher werden die Innenstadtakteur:innen zu den verschiedenen Projektphasen über unterschiedliche Formate einbezogen: Vom Speed-Dating, über einen Zentrenspaziergang bis hin zu einem Prototyping-Altelier.

Online-Speed-Datings

Am 31. Januar und 01. Februar fanden bereits die digitalen Speed-Datings statt, bei denen das Projektteam mit insgesamt 17 unterschiedlichen Personen sprechen konnte. Ziel war es, die Innenstadtakteur:innen kennenzulernen, ein Abbild über die verschiedenen Interessen zu erhalten und Erwartungshaltungen abzufragen.

„Die Innenstadt ist das kulturelle Herz der Stadt“ – hieß es mehrfach aus dem Teilnehmerkreis der digitalen Speed-Datings für die Innenstadt von Bad Neustadt. Es ist viel Potenzial in der Kultur- und Kreativszene vorhanden, allerdings wird dieses noch nicht ausreichend genutzt. „Es wird an zu vielen Baustellen gegraben“, vielmehr müsse man das, was vorhanden ist, besser bündeln und koordinieren. Es wurde nicht nur deutlich, welche unterschiedlichen Motivationen die Akteur:innen antreiben, sondern auch, dass vielfältige Kompetenzen bereitstehen, um die Bad Neustädter Innenstadt auf Grundlage der vorhandenen Kultur- und Kreativszene weiterzuentwickeln.

Zentrenspaziergang mit den Akteurinnen und Akteuren

Die Stadt Bad Neustadt hat sich vergangenes Jahr erfolgreich für das Innovationsprogramm „Kreative Zentren“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie beworben. Ziel ist, den Herausforderungen der Innenstadt aktiv zu begegnen und dabei insbesondere über das kulturelle und kreative Angebot Alleinstellungsmerkmale und Besuchsgründe für die Innenstadt zu schaffen. Bis Mai 2023 erarbeitet das Stadtplanungsbüro Stadt + Handel Entwicklungsziele und Modellprojekte für die Bad Neustädter Innenstadt. Neben der Stadt Bad Neustadt nehmen auch die Städte Bayreuth und Hauzenberg als Modellkommunen am Innovationsprogramm teil. Über gemeinsame Veranstaltungen und Austauschformate, findet ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch zwischen den Modellkommunen statt.

Der Einbindung der Akteur:innen vor Ort wird während des Erarbeitungsprozesses eine besondere Bedeutung beigemessen. Daher werden die Innenstadtakteur:innen zu den verschiedenen Projektphasen über unterschiedliche Formate einbezogen: Vom Speed-Dating, über einen Zentrenspaziergang bis hin zu einem Prototyping-Altelier.

Nachdem am 31.01. und 01.02. digitale Speed-Datings stattgefunden haben und sich in kurzen Zeitslots über wesentliche Herausforderungen ausgetauscht wurde, ging es am 27.02. bei einem gemeinsamen Zentrenspaziergang darum, die Situation vor Ort zu diskutieren. Dazu trafen sich rd. 25 unterschiedliche Innenstadtakteur:innen zu einem zweistündigen Rundgang durch die Innenstadt von Bad Neustadt. Teilgenommen haben dabei neben dem Bürgermeister, Einzelhändler:innen, Gastronom:innen, Schüler:innen und Vertreter:innen der städtischen Verwaltung auch diverse Akteur:innen der Kultur- und Kreativwirtschaft. Gemeinsam wurden mögliche Nutzungen für leerstehende Ladenlokale aber auch Flächen im öffentlichen Raum diskutiert. Die Bandbreite der Ideen reichte dabei von einem konsumfreien Begegnungsraum über Lernorte für Schüler:innen bis hin zu Spielgeräten im öffentlichen Raum.

Einig waren sich die Teilnehmenden darüber, dass es viele Potenziale gibt, um die Innenstadt perspektivisch weiterzuentwickeln. Wichtig sei dabei das Schaffen von interessanten Orten, die insbesondere auch junge Leute in die Innenstadt ziehen. Als bestehende positive Aktivitäten in der Innenstadt wurden die Platzkonzerte hervorgehoben, die in den Sommermonaten eine Vielzahl an Besucher:innen in die Innenstadt locken. Daran gilt es anzuknüpfen und zu überlegen, wie der ansässige Einzelhandel oder die Gastronomie von ebenjenen Events profitieren können.

Als weitere konkrete Projektideen wurde die Begrünung der Innenstadt und Verschönerung der bestehenden Pflanzkübel angeregt. Zudem könne über eine mobile Bühne mit verschiedenen Veranstaltungen das Potenzial der vorhandenen Kultur- und Kreativwirtschaft noch stärker im Stadtraum sichtbar gemacht werden. Grundsätzlich gehe es auch darum, die bestehenden Aktivitäten der Kultur- und Kreativwirtschaft noch stärker zusammenzudenken und insbesondere die Sichtbarkeit über eine gemeinsame Vermarktung und Bewerbung zu erhöhen.

Das Projektteam von Stadt + Handel wird in den kommenden Wochen in enger Abstimmung mit dem Projektteam der Stadt Bad Neustadt auf Grundlage des Zentrenspaziergangs einen Fitness-Check erarbeiten, in dem der Status Quo der Bad Neustädter Innenstadt zusammengefasst wird. Dabei werden nicht nur die Stärken und Schwächen der Innenstadt aufgezeigt, sondern auch mögliche Chancen und Risiken abgeleitet.

Ziel ist es, eine konsistente Ausgangsbasis für die Erarbeitung eines Leitbildes zu Grunde zu legen. Dieses fasst wiederum Entwicklungsziele zusammen und dient der Ableitung konkreter Maßnahmen. Die Maßnahmen werden gemeinsam mit den Innenstadtakteur:innen im Rahmen eines Prototyping-Ateliers entwickelt. Dieses wird Ende April stattfinden.

Zwischenbericht

Drei Monate nach dem Start ziehen das Bayerische Wirtschaftsministerium und die Stadt Bad Neustadt a. d. Saale eine positive Zwischenbilanz zur Umsetzung des Innovationsprogramms „Kreative Zentren“. Bei einem Netzwerktreffen mit den Vertreterinnen und Vertreter des Projektbeirates sowie der Projekttandems wurden die Ergebnisse der Bestandsanalysen präsentiert und erste Ideen für übertragbare Modellprojekte diskutiert. Diese befassen sich zum Beispiel mit der kreativen Nutzung und Inwertsetzung von Leerständen, der Schaffung von konsumfreien Orten für die junge Bevölkerung sowie der Sichtbarmachung der Gründerszene in zentralen Lagen.

Die Projekttandems haben in nur wenigen Wochen eine tiefgehende Bestandsanalyse durchgeführt und sich dabei mit den jeweiligen räumlichen Gegebenheiten auseinandergesetzt. In der Analysephase wurden der strategische Rahmen für die künftige Zentrenentwicklung abgesteckt und Entwicklungsziele priorisiert. Damit ist der Grundstein gelegt, um im nächsten Schritt kreative und schnell auf andere Städte übertragbare Lösungen zur Innenstadtentwicklung auf den Weg zu bringen. Mit unserem Netzwerkevent konnten wir nochmals aktiv den Wissens- und Ideentransfer fördern, bevor die Projektteilnehmer mit der Ausarbeitung der innovativen Modellprojekte beginnen.“

Michael Werner, Bürgermeister von Bad Neustadt a. d. Saale: „Wir haben Potenziale, die nun von Profis entsprechend ausgearbeitet werden. So können wir eine starke und zukunftsfähige Kulturarbeit etablieren!“

Im Rahmen des Innovationsprogramms erarbeiten die drei Modellkommunen Bad Neustadt a. d. Saale, Bayreuth und Hauzenberg zusammen mit einem Gutachterbüro für Stadt- und Regionalplanung eigenständige kommunale Entwicklungskonzepte. Parallel dazu begleitet ein Marketingbüro die Erarbeitung dieser Entwicklungskonzepte und kommuniziert die ersten Umsetzungsschritte ausgewählter Modellprojekte multimedial. Mit diesem Vorgehen sollen andere Kommunen in Bayern dazu inspiriert werden, selbst Konzepte zu entwickeln und umzusetzen.

Hier können Sie die bisherigen Ergebnisse und das Leitbild einsehen.

Prototyping-Atelier

Im weiteren Verlauf des Innovationsprogrammes Kreative Zentren sind die Aktuerinnen und Akteure zusammengekommen, um zusammen im Prototyping-Atelier Ideen zu finden sowie konkrete Projekte zu beschreiben. Ziele des Workshops waren die Vorstellung des Zukunftsbildes der Innenstadt sowie die Erarbeitung von konkreten und kurzfristig-umsetzbaren Starterprojekten.

Die Akteuerinnen und Akteuer aus Kultur- und Kreativwirtschaft, Einzelhandel, Politik, Jugend, Schule sowie Stadtmarketing warn aufgerufen in Kleingruppen beim Brainstorming Projektideen zu sammeln. Aus dem Ideenpool wurden dann konkrete Umsetzungsprojekte herausgearbeitet und in einer Projektschmiede Termine, Verantwortlichen sowie Ressourcen geklärt. Die Ergebnisse wurde im Plenum vorgestellt und werden nun vom Gutachterbüro fortgeführt, sodass im Endbericht fünf konkrete kurzfristig-umsetzbare Starterprojekte zur Verfügung stehen.

Eine Dokumentation des Workshops finden Sie hier.

Abschlussbericht

Die Ergebnisse des Prototyping-Ateliers wurden in den vergangenen Wochen konkretisiert. Aus den vielen Anregungen der Akteurinnen und Aktuere wurde ein umfangreicher Abschlussbericht erarbeitet. Dieser wurde dem Stadtrat in seiner SItzung am 22.06.2023 vorgestellt. 

Der Abschlussbericht kann hier eingesehen werden.

Abschluss des Innovationsprogrammes

Nach dem Ende der Projektlaufzeit fand am 11.09.2023 die offizielle Abschlussveranstaltung in Bad Neustadt a. d. Saale statt. Frau Staatssekretärin Anna Stolz überreichte im Namen des Bayerischen Wirtschaftsministeriums die Teilnahmeurkunden an die Modellkommunen Bayreuth, Hauzenberg und Bad Neustadt a. d. Saale.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung stellten die jeweiligen Projektbeteiligten ihre Ergebnisse vor, die nun in die Umsetzung gehen. Die Modellprojekte für Bad Neustadt a. d. Saale wurden dem Stadtrat bereits am 22.06.2023 vorgestellt. In Zusammenarbeit mit dem Akteursgremium wurden insgesamt fünf konkrete Ideen ausgearbeitet, welche nun umgesetzt werden können.

Runder Tisch | Präsentation

 

Ansprechpartner

Frau Tanja Sendner
09771 9106-101
tanja.sendner(at)bad-neustadt.de

Lebensbäume für Bad Neustädter Babys

Liebe Eltern,

Sie haben als Bad Neustädter Nachwuchs bekommen?
Dann unsere herzlichsten Glückwünsche!

Wussten Sie auch, dass die Stadt Bad Neustadt a. d. Saale für jedes Bad Neustädter Baby einen Lebensbaum im Rahmen eines Aufforstungsprogrammes im gesamten Stadtgebiet pflanzt?

Sie möchten an einer Pflanzaktion teilnehmen?
Dann nehmen Sie doch gerne per E-Mail Kontakt mit uns auf:

Ansprechpartnerin:
Vorzimmer Erster Bürgermeister Michael Werner
Frau Tanja Sendner
Telefon: 09771 9106-101
E-Mail: buergermeister(at)bad-neustadt.de 

Bei Interessensbekundung benötigen wir die Namen von Ihnen als Eltern sowie den Ihres Kindes, die Adresse und Telefonnummer.

Wir werden Sie dann informieren, sobald ein Termin feststeht.

Geplant ist auch, eine Übersichtstafel am Eingang zum jeweiligen Waldstück mit den Namen der geborenen Kinder anzubringen. Lassen Sie uns wissen, ob Sie dies auch möchten und erteilen Sie uns hierzu bitte schriftlich die Freigabe des Kindernamens.

Rückblick

Lebensbäume für „Neuschter” Nachwuchs

Was für ein fleißiges und fröhliches Miteinander bei unschönem Wetter: Am Freitagmittag, den 17.01.2025, versammelten sich um 14:00 Uhr doch einige Familien, um Lebensbäume für die in den Jahren 2023 und 2024 geborenen jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger zu pflanzen.

Zu Beginn begrüßte Bürgermeister Michael Werner ganz herzlich alle Anwesenden. Er freute sich sehr über die große Gruppe und übergab das Wort an Stadtförster Andreas Henig, der natürlich ganz fachmännisch die Pflanzaufgabe erläuterte.

Gemeinsam schritten alle zur Tat, damit aus den Setzlingen auch mal junge und große Bäumchen werden. Sichtlich Spaß machte das Buddeln auch den Geschwisterkindern. Das Stadtoberhaupt packte ebenfalls fleißig mit an und setzte stellvertretend Bäumchen für die Neustädter Babys.

Nach einer Dreiviertelstunde waren die 100 Setzlinge im Boden und alle freuten sich auf eine kleine Pause, die allerdings bis nach dem Anbringen des Schildes mit einigen Namen der geborenen Kinder warten musste.

Bei Getränken und Gebäck kam man fröhlich miteinander ins Gespräch und auch die Eltern, die arbeitsbedingt erst später hinzugekommen waren, freuten sich über die gepflanzten Lebensbäume und das Gespräch mit Bürgermeister Michael Werner.

Bei dieser Pflanzaktion wurden Elsbeeren (Baum des Jahres 2011) gesetzt. Sicherlich wird die ein oder andere Familie mal zwischen Löhrieth und Maria Bildhausen vorbeikommen, um nach dem Zustand „ihrer“ Lebensbäume zu schauen.

Vielen Dank für das tolle Teamwork allen Mitwirkenden.

Wir freuen uns auf das nächste Mal.

Leider musste die geplante Pflanzaktion der Lebensbäume am 19.01.2024 wieder wetterbedingt abgesagt werden. Die bestellten Bäume wird unser Städtischer Bauhof auf die Waldfläche einpflanzen.  Die nächste Pflanzaktion der Lebensbäume wird im Herbst diesen Jahres stattfinden, voraussichtlich im Oktober. Wir werden Sie zur gegebener Zeit über den Termin und Ablauf informieren. Stadtförster Herr Henig, Herr Bürgermeister Werner und ich bedauern die erneute Absage. Wir wünschen allen auf diesem Weg einen frohes neues Jahr 2024.

Am 08.12.2023 sollten zum dritten Mal mit den Familien, Herrn Bürgermeister Werner, Mitgliedern des Stadtrates und Herrn Stadtförster Henig Lebensbäume für die 137 Neugeborenen des vergangenen Jahres im Rahmen einer Aufforstungsaktion in Bad Neustadt gepflanzt werden. Der Termin musste leider wetterbedingt abgesagt werden. Als neuer Termin wurde der 19.01.2024 angesetzt. Als Pflanzstelle diente eine Forstfläche zwischen Brendlorenzen und Leutershausen. Im Nachgang zur Pflanzaktion wird es eine kleine Tafel am Eingang der Pflanzfläche mit den Namen der Kinder geben. Auch im kommenden Jahr soll es wieder eine Pflanzaktion für Lebensbäume geben. Frisch gebackene Eltern aus Bad Neustadt erhalten die Einladung zusammen mit einem Gutschein für einen Schwimmkurs und eine Stadtführung. Um den Termin der nächsten Aktion zu erfahren, ist eine Rückmeldung im Projektmanagement der Stadt notwendig.

Rund 400 Bäumchen zusammen mit frisch gebackenen Eltern gepflanzt

In diesem Jahr war es nun endlich möglich, das Projekt Lebensbäume wie ursprünglich geplant durchzuführen. Während im vergangenen Jahr corona-bedingt ausschließlich mit Vertreter*innen des Bad Neustädter Stadtrats gepflanzt werden konnte, waren diesmal auch die Familien mit eingeladen. Interessierte Familien kamen daher im städtischen Wald nähe Herschfeld zusammen, um die Lebensbäume für den Nachwuchs zu pflanzen.

Unter Anleitung des Stadtförsters Andreas Henig wurden verschiedene Baumarten im Rahmen eines Aufforstungsprojekts gepflanzt. Wie im vergangenen Jahr wurden zuvor die Bäume, die dem vorherrschenden Eschensterben zum Opfer gefallen waren, abgeholzt und die Fläche gemulcht. Auf der freigewordenen Fläche wurden nun die verschiedenen Baumarten, wie Wildbirne, Wildapfel und Nussbäume, gesetzt.

Mit vereinten Kräften der Eltern und der Unterstützung des Stadtrates und der Geschwister der Neugeborenen konnten rund 400 kleine Bäumchen gepflanzt werden. Stadtförster Andreas Henig lobte das Durchhaltevermögen der jungen Eltern und der Stadträte. Die im vergangenen Jahr gepflanzten Bäume seien sehr gut angewachsen, betonte er.

Foto: Stadt Bad Neustadt

Auch Bürgermeister Michael Werner pflanzte wieder fleißig mit. In diesem Jahr nicht nur in seiner Funktion als Bürgermeister, sondern auch als frisch gebackener dreifach Papa.

Im Nachgang zur Pflanzaktion wird es eine kleine Tafel am Eingang der Pflanzfläche mit den Namen der Kinder geben. Auch im kommenden Jahr soll es wieder eine Pflanzaktion für Lebensbäume geben. Frisch gebackene Eltern aus Bad Neustadt erhalten die Einladung bei Anmeldung des Kindes zusammen mit einem Gutschein für einen Schwimmkurs. Um den Termin der nächsten Aktion zu erfahren, ist eine Rückmeldung im Projektmanagement der Stadt notwendig.

Ansprechpartner

Herr Maximilian Pfister
09771 9106-103
maximilian.pfister(at)bad-neustadt.de

Handlungsbedarfe

Im Frühjahr 2023 wurde das Büro Project M aus München mit der Erstellung eines Kur- und Tourismusentwicklungskonzeptes für Bad Neustadt a. d. Saale beauftragt. Mit der Ziel einer Profilentwicklung und Herausarbeitung von Alleinstellungsmerkmalen mit einer zukunftsorientierten Neuinterpretation der Kur sowie der dazugehörigen Infrastruktur nahm das Büro die Arbeit auf.

In den ersten Lenkungsgruppensitzungen mit Vertretern aus dem Stadtrat, der Verwaltung und dem zuständigen Landwirtschaftsministerium wurde die Ist-Situation sowie Handlungsbedarfe festgestellt.

Projektablauf

Im weiteren Schritt fand eine Online-Leistungsträgerbefragung mit rund 70 Akteuren statt. Themenschwerpunkte waren die Einordnung der Organisation, das Image, Marketing sowie die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure und die Digitalisierung.

Die Ergebnisse der Befragung und der Status-Quo wurden im November 2023 im Rahmen der 1. Zukunftswerkstatt vorgestellt. Teilnehmer dieser Veranstaltung waren die Leistungsträger, Verbände sowie die Vertreterinnen und Vertreter des Stadtrates. Auch hier bestand die Möglichkeit weitere Ideen mit einfließen zu lassen, aber auch Prioritäten zu setzen.

In weiteren Lenkungsgruppensitzungen (Februar und März 2024) wurde ein konkretes Handlungsprogramm sowie ein Leitbild erarbeitet, welches nun im Abschlussbericht einfließt. Insgesamt wurden 41 Maßnahmen geprüft und den Handlungsfeldern Strukturen & Finanzierung, Produkte & Angebote, Profil & Marke und Infrastruktur & Mobilität zugeordnet.

Ein klares Profil kommuniziert das Leitbild nach innen und nach außen. Ein Leitbild gibt Orientierung, Motivation und Spielraum. Dieses Leitbild wurde von der Lenkungsgruppe erarbeitet und ist nun Handlungsleitfaden für die künftige Umsetzung der Maßnahmen.

Mit dem konkreten Handlungsprogramm beginnt nun die Umsetzungsarbeit. In den kommenden Monaten finden verwaltungsintern Absprachen statt, um so die Maßnahmen angehen zu können. Ein erster Schritt wird die interne Organisation der Bereiche Tourismus, Kultur und Wirtschaft sein. Diese Thema war bereits im Innovationsprogramm Kreative Zentren verankert und wurde inzwischen vom Hauptamt bearbeitet. Ein Konzept für die künftige Organisation und Eingliederung in das Verwaltungsgefüge der Stadt steht bereits. Die weiteren Maßnahmen folgen nun.

Den ausführlichen Endbericht finden Sie hier.

An dieser Stelle gilt ein ganz besonderer Dank an den Freistaat Bayern. Aus Mitteln der freien Fraktionsgelder von CSU und Freie Wähler wurde das Konzept gefördert.

Ansprechpartner

Frau Tanja Sendner
09771 9106-101
tanja.sendner(at)bad-neustadt.de

 

Projekt „Bleib Sauber Bad Neustadt!“

Hier finden Sie einen Rückblick auf die letzten Aktionen im Rahmen von "Bad Neustadt bleib sauber":

An drei Tagen im März fand die Frühjahrs-Müllsammelaktion in Bad Neustadt a. d. Saale statt – eine Initiative, die wieder einmal deutlich zeigte, wie engagiert sich die Bürgerinnen und Bürger für die Sauberkeit unserer Stadt und den Umweltschutz einsetzen. Bei den drei Terminen sammelten zahlreiche Freiwillige in verschiedenen Bereichen des Stadtgebiets Müll und leisteten einen sichtbaren Beitrag für eine saubere, grünere Zukunft.


Erfolgreiche Aktionen – Zahlreiche Teilnehmer

An insgesamt drei Aktionstagen nahmen über 100 Personen an der Müllsammelaktion teil:

  • Freitag, 14.03.2025: Schülerhort am Schulberg mit 15 Kindern und zwei Betreuerinnen
  • Samstag, 15.03.2025: 51 Erwachsene und 6 Kinder
  • Freitag, 21.03.2025: Schülerhort Mariä Himmelfahrt mit 30 Kindern und 4 Betreuerinnen

Bei jedem Termin wurden die Teilnehmenden von den Organisatoren Kerstin und Jürgen Kircher begleitet.

Die Teilnehmer kamen aus unterschiedlichsten Gruppen – von den Schülerhorten über junge Familien bis hin zur Lebenshilfe. Gerade die wiederholte Teilnahme der Lebenshilfe-Wohngruppe aus Unterweißenbrunn, unter der Leitung von Stadträtin Rita Rösch, setzt ein Zeichen der Inklusion und ist besonders hervorzuheben.

Auch die Tatsache, dass der Verein der Sportangler e. V. gleich mit zehn engagierten Mitgliedern an der Sammlung teilgenommen hat, wobei der Fokus primär auf dem Abschnitt entlang der Saale in Richtung Heustreu lag, freute Kerstin und Jürgen Kircher sehr.


Treffpunkt am Busbahnhof – Ein Ort für Gespräche und Austausch

Am Samstag, 15.03.2025, wurde der Treffpunkt am Busbahnhof in der Haltebucht 4 eingerichtet, wo sich Teilnehmer bei Snacks, Getränken und Obst stärken konnten. Für eine angenehme Atmosphäre sorgten die aufgebauten Tische, die zum Verweilen und zu vielen interessanten Gesprächen einluden. Die Stadt Bad Neustadt a. d. Saale spendierte eine Auswahl an leckeren Snacks und es gab kleine Präsente für die fleißigen Helfer als Dankeschön für das tolle Engagement.


Sammelrouten und Fundstücke

Die Teilnehmer sammelten entlang verschiedener Routen in und um unsere Saalestadt. Zu den Strecken gehörten der Premium-Wanderweg über die Luitpoldhöhe, die Fahrradwege vom Busbahnhof zum Kurpark und entlang der Brend sowie verschiedene Strecken entlang der Saale, von Herschfeld bis zu den Zuflüssen. Auf diesen Routen wurde eine große Menge an Müll gesammelt: darunter zahllose Zigarettenkippen, leere Flaschen, Kunststofffolien, Tütchen mit Hundekot und sogar Haushaltsgegenstände wie Töpfe und Matratzen. Besonders kurios waren als Fundstücke ein Notebook, ein Gasdruckbehälter für Helium und eine selbstgebaute Toilette.


Ergebnisse der Sammelaktion:

  • 500 kg Restmüll
  • 100 kg Glas
  • 50 kg Metalle


Schülerhorte und Bewusstseinsschärfung

Besonders wertvoll war auch der Beitrag der Schülerhorte. Im Rahmen der Aktion wurde mit den Kindern über ihre Fundstücke gesprochen, über die Zersetzungsdauer in der Natur, die Schädlichkeit von Müll für Tiere und Menschen sowie über die Verschmutzung unserer Meere durch Flüsse und Zuflüsse. Diese Themen trugen zur Bewusstseinsschärfung bei und gaben den Kindern die Möglichkeit, aktiv für den Umweltschutz einzutreten.


Dank und Anerkennung

Herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern für deren unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Natur bei kühlem Wind und Wetter!

Ein herzliches Dankeschön geht an den Bauhof der Stadt Bad Neustadt, der nicht nur für die Entsorgung der gesammelten Stoffe verantwortlich war, sondern auch das Sammelequipment, die Biertischgarnituren und das Fahrzeug mit Anhänger zur Verfügung stellte. Ebenso gebührt Tanja Sendner Dank, die die Organisation seitens der Stadt übernahm.

Unser zweiter Bürgermeister, Norbert Klein, nahm sich am Samstag die Zeit, um den Beteiligten im Namen der Stadt für ihren Einsatz für die Umwelt zu danken und die Bedeutung solcher Aktionen für das Wohl unserer Stadt und ihrer Umgebung zu betonen.

Ein besonderer Dank gilt auch Lina Ziegler von der Mainpost, die nicht nur aktiv an der Aktion teilnahm, sondern sich auch intensiv mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterhielt und daraufhin einen Bericht über die Sammlung veröffentlichte.

Nicht zuletzt gebührt ein besonderer Dank den Organisatoren Kerstin und Jürgen Kircher, ohne deren unermüdlichen Einsatz und Engagement diese erfolgreichen Sammelaktionen nicht möglich gewesen wären. Ihre tatkräftige Planung, Organisation und Durchführung haben diese Veranstaltung zu einem echten Erfolg für die Umwelt und die Gemeinschaft gemacht.


Ausblick

Die Müllsammelaktion war ein voller Erfolg und zeigte, wie viele Menschen sich für den Umweltschutz engagieren.

Der nächste Termin für eine Sammelaktion steht bereits fest:

  • World Cleanup Day am 20.09.2025.

Wir hoffen auf eine ebenso starke Beteiligung und freuen uns viele Helferinnen und Helfer!


Fotos: Kerstin Kircher

Mitte Oktober 2024 nahmen die engagierten Mitarbeitenden von Valeo, unterstützt von Jürgen Kircher, die Initiative in die Hand und starteten eine Müllsammelaktion rund um das Bahnhofsumfeld und angrenzende Bereiche.

Eine beeindruckende Teamleistung für die Umwelt

Insgesamt 30 Teilnehmende setzten sich mit großem Einsatz für eine saubere Umgebung ein. In Gruppen von jeweils sechs Personen legten sie fünf verschiedene Routen zurück und sammelten dabei beachtliche 120 Kilogramm Müll! Darunter waren zahllose Zigarettenstummel, Fast-Food-Verpackungen, Transportmaterialien sowie Haushaltsgegenstände, Flaschen und Dosen.

Außergewöhnliche Funde

Neben dem üblichen Müll fanden die Teilnehmenden auch einige kuriose Gegenstände: So wurden ein Einkaufswagen, der anschließend vom Bauhof an Kaufland zurückgegeben wurde, ein Autoreifen, Sneakers und sogar ein leerer Reisekoffer entdeckt.

Gemeinsam für eine saubere Zukunft

Ein besonderer Dank gilt den fleißigen Helferinnen und Helfern von Valeo, Jürgen Kircher für die Organisation und Begleitung sowie dem Bauhof, der nicht nur Fahrzeuge und Ausrüstung bereitstellte, sondern sich auch um die fachgerechte Entsorgung des gesammelten Mülls kümmerte.

Solche Initiativen setzen ein wichtiges Zeichen für eine lebenswerte Stadt und leisten einen tollen Beitrag zu BAD NEUSTADT BLEIB SAUBER.

Fotos: Viola Breunig

Ein voller Erfolg für die Umwelt - über 50 Freiwillige sammeln Müll für ein sauberes Umfeld

Am Freitag, den 20., und Samstag, den 21. September 2024, war Bad Neustadt Teil einer globalen Bewegung: dem World Cleanup Day.

Der Tag, der immer am 20. September stattfindet, vereint weltweit Millionen Freiwillige, um Müll in der Natur zu beseitigen und das Bewusstsein für Umweltverschmutzung zu stärken. Ziel ist es, Abfall aus der Natur zu entfernen und durch gemeinsame Aktionen ein starkes Zeichen für einen sauberen Planeten zu setzen.

In Bad Neustadt a. d. Saale wurden insgesamt 50 engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv.

Am Freitag starteten 15 Kinder des Schülerhorts am Schulberg gemeinsam mit zwei Betreuern. Mit den Organisatoren Kerstin und Jürgen Kircher ging es auf Müllsammel-Tour, um die Stadt und die umliegende Natur von Abfällen zu befreien.

Der Samstag war ebenfalls geprägt von intensiver Arbeit:

Zahlreiche engagierte Bürger unterstützten die Müllsammelaktion. Unter ihnen waren unter anderem junge Familien mit Kindern, Mitglieder von Jugend- und Umweltverbänden sowie Vertreter politischer Parteien.

Sehr erfreulich war die Teilnahme von vier Mitarbeitern der Firma Valeo – zum ersten Mal hatte sich damit auch ein Unternehmen dem guten Zweck angeschlossen. 23 Erwachsene und 7 Kinder machten sich auf unterschiedlichen Sammelrouten auf den Weg. Darunter der frisch zertifizierte Premium-Stadtwanderweg, verschiedene Fahrradwege, das Ufer der Brend und des Solzbachs sowie das Areal rund um den Busbahnhof. Dabei kamen große Mengen Müll zusammen.

Insgesamt wurden 150 Kilogramm Restmüll, 20 Kilogramm Glas und 30 Kilogramm Metall gesammelt.

Besonders ins Auge fielen die unzähligen Zigarettenkippen, leere Verpackungen, Plastikflaschen und Kleidungsstücke. In diesem Zusammenhang werden im Stadtgebiet Hinweisschilder in den städtischen Grünanlagen verteilt, die auf das unerlaubte Entsorgen der Zigarettenkippen an der falschen Stelle, nämlich auf dem Boden und vor allem in den Grünanlagen und Pflanzkübeln, erinnern sollen.

Zu den kuriosesten Fundstücken zählten ein Duschschlauch mit Duschkopf, ein einzelner Schuh sowie ein verlorener Geldbeutel mitsamt Tablet-PC, die beide der Polizei übergeben wurden.

Besonders originell war die Idee eines Mädchens: Aus einem gefundenen Ball und einem Holzstück will sie einen „Upcycling“-Pokal, der im Schülerhort ausgestellt werden soll.

Beim Sammeln hatten die fleißigen Helfer Zeit für viele persönliche Gespräche. Dabei stellten die Teilnehmer fest, dass sie alle „lautlos und unsichtbar“ ihren Beitrag für die Gesellschaft leisten und ein gemeinsames Anliegen teilen: den Schutz unserer Umwelt.

Als Abschluss und Ausklang diente die Haltebucht 4 am Busbahnhof.

An den aufgestellten Biertischgarnituren konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erholen und bei Snacks, Obst und Getränken stärken.

Ein besonderer Dank gilt dem Städtischen Bauhof, der nicht nur das Sammelequipment und die Biertischgarnituren zur Verfügung stellte, sondern sich auch um die ordnungsgemäße Entsorgung des gesammelten Mülls kümmerte.

Insgesamt war der World Cleanup Day in Bad Neustadt ein voller Erfolg. Die engagierten Helferinnen und Helfer haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, sich aktiv für den Erhalt unserer Umwelt einzusetzen.

Ein riesiges DANKESCHÖN gilt deshalb allen Beteiligten, insbesondere den beiden Organisatoren Kerstin und Jürgen Kircher für dieses tolle Engagement!

Dass solche Tage auch nachhaltig wirken, zeigt die dadurch entstandene Einsatzfreude der Fa. VALEO:

Am Mittwoch, 16.10.2024, machten sich 32 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf, das angrenzende Industriegebiet, die Fußwege zum Bahnhof, Radweg entlang der Brend und den Parkplatz Schillerhain von Müll und Unrat zu befreien. Jürgen Kircher unterstützte organisatorisch und vor Ort. Die Stellung der Hilfsmittel und die Entsorgung des Unrats übernahmen der Städtische Bauhof.

Dankeschön für jeden Beitrag zu BAD NEUSTADT BLEIB SAUBER!

Fotos: Kerstin Kircher

Foto Pflanzkübel: Tanja Sendner

Rama-Dama der 8. Klassen der Realschule

In Zeiten, in denen alle gemeinsamen schulischen Aktivitäten wie Skikurse oder Klassenfahrten coronabedingt ausfallen, hat die Realschule der Stadt Bad Neustadt eine Möglichkeit gefunden, den Schülern der 8. Klasse eine gemeinsame Aktion an der frischen Luft zu ermöglichen und gleichzeitig etwas für die Umwelt zu tun:

Sie sammelten Müll im Herzen der Stadt.

So starteten vier 8. Klassen der Werner-von-Siemens-Realschule in den frühen Morgenstunden mit Müllzwickern bewaffnet ihre Aktion. Auf vier verschiedenen Routen begaben sich die Schülerinnen und Schüler in Begleitung ihrer Lehrer und Lehrerinnen auf die Suche nach Abfall. So wurde im Bereich des Schulberges, an der Brend, an der Stadtmauer und in den Saalewiesen gesammelt. Laut dem Lehrer Herrn Hauck wurden vor allem leere Flaschen und Masken gefunden. Auch ein Tennisschläger und ein Puppenkopf befand sich unter dem gesammelten Unrat.

Zum Abschluss der Aktion wurde der gesammelte Müll auf dem Marktplatz an die Mitarbeiter des Bauhofes zur Entsorgung übergeben.

Bürgermeister Michael Werner lobte das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Zur Belohnung wurde seitens der Stadt Getränke und Gebäckteilchen zur Verfügung gestellt.

Auch für die Zukunft seien solche Aktionen seitens der Schulen oder Kindergärten wünschenswert, damit die Kinder und Jugendlichen für das Thema „Bleib Sauber Bad Neustadt“ sensibilisiert werden und unser Stadtgebiet ein Ort zum Wohlfühlen bleibt.

Zur Unterstützung steht Tanja Sendner (09771 9106-101, tanja.sendner(at)bad-neustadt.de) zur Verfügung.

Ansprechpartner

Herr Michael Wehner
09771 9106-300
michael.wehner(at)bad-neustadt.de

Fronhof

Am 22. November hatten alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit sich über die Planungen bei der Bürgerinformationsveranstaltung zu informieren. 

Hier finden Sie nochmal alle Infos zum Projekt. 

 

Die Dokumentations-Broschüre des Realisierungswettbewerbs können Sie einsehen und herunterladen.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Erkunden der Wettbewerbsergebnisse.

Dokumentations-Broschüre

Anfang des Jahres hat das Büro Buruckerbarnikol Architekten BDA den Architektenwettbewerb zur Umgestaltung der alten Amtskellerei zu einem kulturellen Zentrum für sich entschieden. Die Fläche von 1700 Quadratmetern wurde nun überplant. 650 Quadratmeter sind für ein Museum vorgesehen, 500 für die Stadtbibliothek, 140 für eine Kommunikationszone und weitere 120 für Multifunktionsräume.

Im Stadtrat stellte Herr Burucker nun den Planungssand vor. Der Konzeptentwurf für eine neue Stadtbibliothek steht unter dem Leitbild „Bildung und Kultur –moderne, digitale integrative Stadtbibliothek“. Frau Scheler möchte in den neuen Räumen ein individuell ausgewähltes Medienangebot, qualitativ hochwertige Leseförderung und digitalen Medien rund um die Uhr anbieten. Eine Integration von Lese - und Studierplätzen soll es ebenfalls geben. integriert.

Die neue Bibliothek soll im Bereich der alten Amtskellerei ihre neuen Räumlichkeiten beziehen (Rechts vom Innenhof). Die Zellstrukturen sollen erhalten bleiben. Im Museum soll es zwei Dauerausstellungen geben. Präsentiert werden die frühmittelalterliche Königspfalz Salz und die jüngere Stadtgeschichte Bad Neustadts vom 13. Jahrhundert bis heute. Ergänzt werden soll dieses Angebot durch Wechselaustellungen. Der Zugang zu Museum und Bibliothek ist über den teilweise überdachten Innenhof angedacht, wobei sich dort dann der Anmeldungsbereich und ein kleines Café befinden sollen.

Bürgerentscheid am 05.05.2024

Das Projekt war am 05.05.2024 Gegenstand eines Bürgerentscheides und wurde von der Bürgerschaft mehrheitlich abgelehnt. Die Ergebnisse des Bürgerentscheides können Sie hier abrufen.

Ansprechpartner - Projektmanagement

Stadt Bad Neustadt a. d. Saale
Rathausgasse 2
97616 Bad Neustadt a. d. Saale

Telefon: 09771/9106-0
Telefax: 09771/9106-109

E-Mail: info(at)bad-neustadt.de